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Wir lassen es uns gut gehen in Bulgarien

Nach der strapaziösen Nacht im “Direktzug” von Istanbul frühstückten wir im ersten Café in Plowdiw und nahmen dann den Bus zu unserer Unterkunft. Weil Samuel Geburtstag hatte und weil ein Doppelzimmer im Hostel gleich viel gekostet hätte, verbrachten wir zwei Nächte im 4 Stern Hotel. Dort genossen wir die Stille, das grosse Badezimmer, die Velos vom Hotel, das Zmorgenbuffet, das Schwimmbecken. Und wir fanden auch noch Zeit in der Stadt zu spazieren und die römischen Überreste zu besichtigen.

In Kaschgar in China hatten wir Rebecca getroffen, sie hatte uns vom UFO in Bulgarien erzählt, und dass wir unbedingt dorthin gehen sollten, wenn wir Zeit hätten. Eine kurze Recherche ergab, dass es sich beim UFO um ein Relikt der sozialistischen Vergangenheit Bulgariens handelt. Das Monument wurde erstellt zu Ehren von Dimitar Blagoev und der Gründung der bulgarischen sozialdemokratischen Arbeiterpartei (der Vorgängerin der kommunistischen Partei) 1891. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zerfällt das riesige Betonufo nach und nach.
Die Ruine zieht jedoch ab und zu Touristen wie uns an.
Dank der Hilfe eines in Bulgarien gestrandeten Nordiren wagten wir uns durch eine schmale Öffnung in das Innere dieses unglaublichen Monuments.

Die letzte Nacht in Bulgarien verbrachten wir im malerischen Städtchen Veliko Tarnovo. Gerne kommen wir nach Bulgarien zurück, es waren sehr schöne fünf Tage, die wir dort verbringen durften.

Ab durch die Mitte: Türkei in fünf Tagen

Von Batumi kann man per Bus direkt nach Trabzon in der Türkei fahren. Am Busbahnhof wurden wir fündig und stiegen in ein Minibüsschen Richtung Türkei.  Kaum war es mit Reisenden gefüllt, machte sich eine Mitpassagierin daran, Literflaschen Wodka zu verteilen (eine pro erwachsene, nicht muslimische Person). So gerüstet passierten wir die Grenze zur Türkei am letzten Tag des Ramadan. Noch unterwegs zeigte uns Georgien zum letzten Mal seine Gastfreundschaft: Arbeiter auf dem Weg nach Deutschland luden uns im Bus zu Bier und Poulet ein. Madloba!

Vodkaschmuggel!
Vodkaschmuggel in die muslimische Türkei: schweisstreibend!

Unser Plan für die Türkei war: Durchreisen. Denn wir wollten am 10. August zurück in der Schweiz sein, die Türkei ist nicht weit weg, wir können also einfach zurückkommen sollte es uns gefallen.
Mitten am Nachmittag kamen wir in Trabzon an, und hatten noch Zeit für einen Spaziergang in der Stadt. Trabzon ist ein schönes Städtchen, in dem es sich anscheinend lohnt ein bisschen zu verweilen und zum Beispiel ein Iran Visum zu besorgen. Wir wollten jedoch weiter nach Ankara und Istanbul und nach Hause.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, da die Busreise nach Ankara 12 Stunden dauern soll, sagten unsere zuverlässigen Quellen. Es dauerte auch effektiv 13 Stunden, welche wir mit türkischen Filmen und Podcast hören verbrachten.

Ein bisschen zerknittert verbrachten wir 12 Stunden in Ankara. Vor einer Woche sei die neue Schnellzugsstrecke zwischen Ankara und Istanbul eröffnet worden, hörten wir. Nach all diesen Busfahrten war die Aussicht auf einen bequemen Zug verlockend. Also liefen wir mit Sack und Pack zum Bahnhof, der noch entsprechend dekoriert war und versuchten für diesen Zug ein Billett zu kaufen. Nach einigen Kommunikationsschwierigkeit erfuhren wir, dass die Strecke effektiv offen ist, dass in der ersten Woche die Tickets sogar gratis sind – dass aber alle Züge an diesem Tag und in dieser Woche (weil gratis) ausgebucht sind. Schade! So kommt es, dass wir immer noch die Existenz türkischer Züge bezweifeln.
Also nahmen wir die ankaraische Metro und fuhren zum grössten Busbahnhof, wos je heds gids. Dort stiegen wir gleich in den nächsten Luxuxbus zu unserem Ziel für die nächsten zwei Tage: Istanbul.

Istanbul ist auch eine Stadt, die auf der einen oder anderen Reisewunschliste auftaucht. So verwundert es nicht, dass die ganze Altstadt grösstenteils von ausländischen Touristen bevölkert wird, dass die Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten allesamt 15 Stutz kosten, dass viele Kellner versuchen jeden ausländisch aussehenden in ihr Beizchen zu locken (mitunter auf nicht sehr subtile Weise: “Why don’t you want to eat here?” wenn man keinen Hunger hat zum Beispiel). Regelmässige Konsumenten unseres Blogs wissen bereits, dass wir allergisch auf für Touristen künstlich konstruierte Welten reagieren und so begnügten wir uns mit einer Bootstour auf dem Bosporus und verabschiedeten uns nicht unglücklich nach zwei Tagen von Istanbul.

Um einen letzten guten Eindruck von der Türkei zu bekommen, beschlossen wir den Direktzug (“direkt” und “Zug” in einem Wort!) nach Bulgarien zu buchen. Wir stellten uns ganz romantisch ein Zweier Abteil vor, und dass wir sanft von den Klängen bulgarischer Volksmusik geweckt würden.
Es war nicht so.

Abends trafen wir am Bahnhof ein, und suchten einen Zug zum Einsteigen – doch da war keiner! Stattdessen hielt ein Bus (nicht die Luxusvariante mit funktionierender Klimaanlage) vor dem Bahnhof. Nur bis zur Grenze, hiess es. Dort würde ein Zug auf uns warten, sagten sie uns. Kurz vor der Grenze hielt der Reisebus auch an einem Bahnhof, doch auch dort war weit und breit kein Zug zu sehen. Wir sollten hier warten. Eine kurze Unterhaltung mit dem Bahnhofarbeiter erstickte jegliche Hoffnung auf ein bisschen bequemen Schlaf: Auf der bulgarischen Seite seien Bauarbeiten im Gange und wir würden hier auf den Bus aus Sofia warten. Um 2 Uhr morgens kam dieser Bus dann und lud seine Ladung erschöpfter Interrailer aus und in unseren Bus ein. Wir hingegen durften mit bulgarischem Fahrer bis zur Grenze fahren, wo die Beamten sich einen Spass daraus machten, uns weitere drei Stunden wach zu halten (sie dürfen ja auch nicht schlafen). Judihui Schengenaussengrenze.

Nach all diesen Strapazen waren wir nur noch froh ein bisschen ruhig sitzen bleiben zu dürfen. Um sechs Uhr hielt jedoch der bulgarische Bus mitten im Nirgendwo an einem gottverlassenen Bahnhof Grössenordnung “Sachseln”. Dort stand ein Zug, und er wartete darauf, dass wir einstiegen. Also Sächeli zusammenpacken, aus dem Bus raustorkeln, schlaftrunken zum Zug tschumpeln und hineintrolen. Eine Stunde später dann: Plifplof Plowdiw unser Ziel!

Liebe Türkei, vielleicht müssen wir dir eine zweite Chance geben, weil bei diesem ersten Mal hast du uns nicht überzeugt!

Kazbegi – wir haben Russland gesehen!

Kazbegi ist das Zermatt von Georgien, es ist ein Touristenort in den Bergen und hat einen hohen Berg als Wahrzeichen. Anders als Zermatt gibt es in Georgien viel weniger Touristen und der Hausberg von Kazbegi, der Kazbek (5047 m), ist um einiges höher als das Matterhorn (4478m).

Von Tiflis fahren stündlich Marschrutkas (Minibus-Sammeltaxis) nach Kazbegi, entlang der Georgischen Heerstrasse von der Hauptstadt in Richtung Russland nördlich des grossen Kaukasus. Diese schöne Strecke wurde schon von verschiedenen Schriftstellern beschrieben (unter anderem Puschkin und Dumas).

Wir hatten irgendwo (wahrscheinlich im Internet) gelesen, dass man von Kazbegi aus in einem Tag zum Gergeti Gletscher am Kazbek wandern kann. Bisher hatten wir auf unserer Reise ja noch keinen Gletscher von Nahem gesehen. Die anstrengende Wanderung führte 1600m hinauf und wieder hinab auf 22 km längs verteilt. Der Gergeti Gletscher auf 3300 m war kalt und schwarz und die Sonne hat ganz schön runter gebrannt. Aber wir sind ja hart im Nehmen und kraxelten den Berg hoch und wieder runter. Im Nachhinein sind wir uns einig, dass es sich gelohnt hat, wir jedoch das nächste Mal am Abend vor solch einer Wanderung keinen selbstgebrannten Schnaps von einem liebenswürdigen slowenischen Pärchen trinken sollten. Die spektakulären Aussichten waren die zwei, drei Blasen an den Füssen wert und da wir nun Russland gesehen haben (der Gipfel des Kazbegi bildet die Grenze zu Russland), sind wir qualifiziert um Vizepräsidentschaftskandidaten in den USA zu werden.

Nebst der wunderschönen Berge bietet Kazbegi noch mehr. Nämlich befindet sich dort eine Quelle aus der Mineralwasser mit Kohlensäure sprudelt (daher “Sprudelwasser”). Da wir nach der Tortur Wanderung einen Tag Erholung benötigten, bot sich die Quelle als netter Ausflug an. Nach einer halben Stunde spazieren erreichten wir sie. Leider hatte jemand den Stöpsel aus dem Pool entfernt, sodass nichts daraus wurde im Mineralwasser zu bädelen.

Nun war es an der Zeit, wieder vorwärts zu kommen. Fertig heile Bergwelt und ab ans Meer,  Adieu Bergtourismus à la Zermatt und hallo Russischer Strandtourismus: Wir stiegen in die Marschrutka Richtung Batumi am Schwarzen Meer.

 

Tiflis – sünnelen auf dem Balkon Europas

Immer mehr zieht es uns nach Hause, daher verabschiedeten wir uns nach zehn Tagen vom schönen Armenien und versuchten möglichst direkt nach Tiflis – der Hauptstadt Georgiens zu kommen.
Dilidschan ist ja nicht gerade ein Verkehrsknotenpunkt, daher nahmen wir den Ruckelbus ins nächstgrössere Kaff Dorf (Vanadzor). Von dort ging es nochmals per Sowjetruckelbus weiter zum Städtchen (Alaverdi) in der Nähe der Grenze. Der Bus dient nicht nur dem Transport von Personen, sondern auch als Mittel der armenischen Peperoni-Logistik. Die letzten Kilometer zur Grenze fuhr uns ein ausnahmsweise netter Taxichauffeur.

Der Grenzübergang ging erstaunlich schnell von statten (nicht einmal das Gepäck scännern wollten sie). Auf der anderen Seite fuhren leider keine Marschrutki (Minibus-Sammeltaxis à la ehemalige Sowjetunion) und so mussten wir gezwungenermassen die Dienste des unfreundlichsten Taxifahreres der Gegend in Anspruch nehmen – was für ein Kontrast zu Armenien!
Schliesslich erreichten wir mitsamt allem Gepäck und gut durchgeschüttelt unser Hostel in Tiflis.
Wie in Jerewan nahmen wir uns auch in Tiflis ein paar Tage Zeit um rumzuhängen den Blog zu aktualisieren und gemütlich die Stadt zu erkunden.

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR kam der letzte Aussenminister der Sowjetunion und ehemaliger Chef der kommunistischen Partei Eduard Schewardnase an die Macht. Korruption und Vetternwirtschaft machten im nächsten Jahrzehnt Georgien zu einem der ärmsten Länder der Welt.
1993 wurden dann Parlamentswahlen durchgeführt bei denen eigentlich klar war, dass die Opposition gewonnen hatte – wenn dies auch nicht in den offiziellen Resultaten bekannt gegeben wurde. Daher kam es zu Protesten und der Rosenrevolution bei der Micheil Saakaschwili an die Macht kam. Dieser war ebenfalls ein lupenreiner Demokrat (er liess sich 2004 mit “96%” zum Präsidenten wiederwählen), führte jedoch einige Reformen durch, die der Wirtschaft förderlich waren und die Korruption eindämmten. Es heisst seit Saakaschwili könne man der georgischen Polizei trauen. Er wollte Georgien in die Nato und die EU führen, was nicht allen (den Russen) gefiel. So kam es 2008 zum bewaffneten Konflikt um Südossetien: Saakaschwili befiel einen massiven Militärschlag gegen ein paar bewaffnete Separatisten und provozierte dadurch die Russen, welche ihre Panzer nach Georgien schickten. Nach fünf Tagen zogen sich die Georgier aus Südossetien zurück und die Russen anerkannten Südossetien als unabhängigen Staat. So geht das.
Seit 2013 ist die Partei vom Milliardär Iwanischwili an der Macht, dieser gewann an Popularität als er auf eigene Kosten Strassen bauen liess. Aufgefallen ist uns als Schweizer vor allem die Popularität der Europäischen Union. Im Gegensatz zu Jerewan fühlte sich Tiflis auch sehr europäisch an.

Frisch ausgeruht machten wir uns auf in die Berge des grossen Kaukasus nach Kazbegi gleich an der russischen Grenze.

 

Frage an Radio Eriwan

Eriwan oder Jerewan, die Hauptstadt Armeniens, kam bei uns während des kalten Krieges durch die  Radio Eriwan Witze, die sich über das sowjetische System und den ganzen Rest lustig machten zu einer gewissen Bekanntheit . Daher hier als Tribut:

Frage an Radio Eriwan:
Kann man das Fussball WM Finale zwischen Argentinien und Deutschland auf Grossbildschirm im Park zusammen mit Hunderten Armeniern fertig schauen?

Antwort:
Im Prinzip Ja. Ausser man muss nach der regulären Spielzeit wegen des Bierkonsums so dringend aufs WC, dass man zurück zum Hostel geht und dort gleich einschläft und somit das entscheidende Tor verpasst. Übrigens haben die Deutschen 1:0 gewonnen und sind jetzt Fussballweltmeister, für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben.

Beim Fussball geht es darum mit den Füssen einen Ball in ein rechteckiges Netz zu befördern.
Beim Fussball geht es darum mit den Füssen einen Ball in ein rechteckiges Netz zu befördern, haben wir gelernt.
Fussballschauen-selfie
begeistertes Fussballschauen-selfie; Bier trinken und auf dem Gras hocken Olé Olé Olé

Frage an Radio Eriwan:
Wäre das “Cascade” (eine riesige Treppe,  die vom Stadtzentrum zum Monument 50 Jahre armenische Sowjetrepulik führt) fertig gebaut worden, wenn die Sowjetunion ein paar Jahre länger überlebt hätte?

Antwort:
Im Prinzip ja. Möglicherweise hätte das Cascade selbst dann aber nicht allzu lange überlebt auf Grund der Betonqualität.

Steht seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion still: Baustelle
Steht seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion still: Baustelle inkl. Kräne

Frage an Radio Eriwan:
Ist die MiG neben der Mutter Armenien Statue noch flugtauglich?

Antwort:
Im Prinzip ja. Die Startphase würde jedoch möglicherweise dadurch behindert, dass die rundherum parkierten Ladas Startschwierigkeiten haben, um der MiG Platz zu machen.

Frage an Radio Eriwn:
Wären die Armenier auch moderne Kunst Liebhaber geworden, wenn es die Sowjetunion nicht gegeben hätte?

Antwort:
Im Prinzip nein. Wäre das Cascade nicht gebaut worden, hätte es ja keinen Platz für Löwen aus Autopneus.

Frage an Radio Eriwan:
Gab es während der Sowjetunion eine klare Sicht auf den Berg Ararat?

Antwort:
Im Prinzip Ja. Zum Erhalt der guten Luftqualität wurde in weiser Voraussicht von der kommunistischen Partei die Lada-Produktion beschränkt, sodass weniger Abgase entstehen konnten.

wenn man ganz genau hinschaut: hinten der Berg Ararat
wenn man ganz genau hinschaut: hinten der Berg Ararat

Frage an Radio Eriwan:
Gelten in Armenien dieselben Sicherheitsvorschriften bei Bauarbeiten wie in Westeuropa?

Antwort:
Im Prinzip Ja.

Frage an Radio Eriwan:
Ist es möglich gleichzeitig Bier zu trinken und zu schaukeln?

Antwort:
Im Prinzip Ja. Man muss allerdings darauf achten, dass vor lauter Schaukeln das Bier nicht aus Versehen umkippt.

Frage an Radio Eriwan:
Ist der Fussgängertunnel der beste Weg um vom Stadtzentrum zur Schlucht  des Hrasdan Flusses zu kommen?

Antwort:
Im Prinzip ja. Aber es ist wahrscheinlich nicht der schönste Weg zur Kindereisenbahn entlang des Flusses.

Frage an Radio Eriwan:
Ist es einfach in der Hauptstadt Armeniens ein bezahlbares Doppelzimmer zu Tourismisierzwecken während der Hauptsaison  zu finden?

Antwort:
Im Prinzip ja. Man muss jedoch darauf vorbereitet sein jeden Tag das Hostel zu wechseln, wenn man nicht im Voraus reserviert hat.

Zimmer Nummer 1 & 3
Zimmer Nummer 1 & 3
Zimmer Nummer 2
Zimmer Nummer 2

Frage an Radio Eriwan:
Ist es möglich einen Reiseblog auf aktuellem Stand zu halten?

Antwort:
Im Prinzip ja. Ausser es handelt sich um kreuzundquer.1983.ch und man heisst Samuel oder Nathalie.

In diesem Sinne: Liebe Grüsse aus Plovdiv in Bulgarien 🙂

 

Endlich ohne Kopftuch Bier trinken in Goris

Nach drei Wochen Rüeblisaft mit Safranglace und alkoholfreiem Bier mit Pfirsichgeschmack überschritten wir die Grenze zu Armenien. Im ersten Dorf nach der Grenze deckten wir uns gleich mit Bier ein, entsorgten diskret die Schariakleidung und betranken uns zmidst im Nachmittag mit 3dl Bier. So blau schafften wir es gerade noch knapp ein Taxi zu organisieren, das uns nach Goris fuhr (der einzige Bus fährt um 8 Uhr morgens). Die Strasse führte über unzählige Haarnadelkurven der Grenze zu Aserbaidschan entlang, vorbei an Gold- und Kupferminen (ша́хта) ins Bergstädtchen Goris.

An Goris ist der Karabachkrieg nicht spurlos vorbei gegangen. Unsere Gastgeberin Nadja erzählte uns von diesen schrecklichen Jahren von 1992 bis zum Waffenstillstand 1994, als auch in Goris viele Flüchtlinge wohnten, zum Teil in prekären Verhältnissen. Die Region Bergkarabach war zwar während der Sowjetunion Teil der Asberbaidschanischen Sowjetrepublik, aber eine autonome Region in der mehrheitlich (Dreiviertel der Bevölkerung) ethnische Armenier lebten. Schon mehrmals während der Sowjetunion wurden seitens Bergkarabach erfolglose Anstrengungen unternommen, die Unabhängigkeit bzw. den Anschluss an Armenien zu erlangen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion liess diesen Konflikt eskalieren. Seit nun 20 Jahren besteht ein Waffenstillstand aber es wurde bisher kein Friedensvertrag unterschrieben und sowohl Armenien als auch Aserbaidschan und Bergkarabach zeigen sich nicht wirklich kompromissbereit um eine für alle zufriedenstellende Lösung zu erreichen. So kam es 2008 erneut zu Reibereien an der Grenze und 20’000 armenische Soldaten “sichern” die Grenze zu Aserbaidschan in Bergkarabach.
Armenien ist in punkto Diplomatie ein Phänomen und unterhält sowohl zum Iran, zu den USA und zu Russland ausgezeichnete Beziehungen, die Grenzen zu Aserbaidschan und der Türkei sind jedoch geschlossen. Die guten Beziehungen zu Russland konnten wir gleich am Grenzübergang vom Iran nach Armenien erfahren – wir wurden von russischen Beamten kontrolliert.
Von Goris aus führt eine Strasse nach Stepanakert in Bergkarabach, die einzige Strasse, die auch von ausländischen Touristen benutzt werden kann. Wir blieben jedoch schön brav auf der armenischen Seite.

Von Goris aus sind es nur einige Kilometer bis zur einzigen spektakulärsten Seilbahn Armeniens – der Wings of Tatev Seilbahn. Durch den Blog von Dania und Martin ist diese Seilbahn in unseren Bekanntenkreisen schon zur Berühmtheit geworden, daher müssen wir nicht noch einmal betonen, dass diese mit ein wenig Schweizer Beteiligung gebaut wurde.  Auch wir wagten es, “die längste, in einer Sektion mit durchgehendem Tragseil ausgeführte Pendelbahn der Welt” (Zitat Wikipedia) zu nehmen. Auf der anderen Seite der Worotan  Schlucht angekommen gingen wir das spektakuläre Kloster Tatev besichtigen. Die Zellen, deren Fenster direkt auf die Schlucht gehen, erinnerten uns ein wenig an das hier. Das Kloster wurde im 9. Jahrhundert erbaut und entwickelte sich zu einer wichtigen Universität im Armenien des Mittelalters. Im 10. Jahrhundert wohnten gar 1000 Menschen in der Klosteranlage (heute sind es nur noch eine Handvoll).

Vom Kloster aus wanderten wir hinunter in die Schlucht, wo es eine mit Gras überwachsene Klosterruine zu entdecken gab. Da zu diesem Ort keine bequeme Strasse oder Seilbahn führt, hatten wir den Abenteuerspielplatz ganz für uns. Nach diesem romantischen Abstecher wanderten wir dem überwucherten Weg der Schlucht entlang bis zur “Satans-Brücke”. Nadja, unsere Gastgeberin in Goris, hatte uns erklärt dass die Satansbrücke aus einem grossen Fels besteht, der in der engen Schlucht stecken blieb. Heute führt eine Strasse über den Fels. Was uns Nadja auch erzählte, war dass es gleich bei der Satansbrücke zwei Wasserbecken gibt, in welchen es sich baden lässt. Nur ist anscheinend radioaktives Radon im Wasser gelöst, sodass man nicht länger als 15 Minuten drin bleiben soll – aber es sei gesund für die Knochen! Als wir die dreckigen Pfützen sahen, begnügten wir uns mir einer kleinen Bestrahlungskur unserer Füsse und liessen es nach zwei drei Minuten sein – gesund oder nicht. Im Aufstieg auf der anderen Seite der Schlucht erwischte uns das schon lange angekündigte Gewitter überraschte uns ein Gewitter. Ein nettes russisches Pärchen nahm uns freundlicherweise in ihrem Mietwagen bis zum nächsten Café mit. Danke viel Mal!

Weil es uns in Goris so gut pässelte, beschlossen wir einen Tag lang die Umgebung zu erkunden und erst später nach Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, weiterzureisen. So wanderten wir am nächsten Tag ganz romantisch der Hauptstrasse entlang mit rauchenden Ladas und uralten den Berg hinauf schnaufenden Kamaz Lastwagen bis nach Chndsoresk.  In diesem Dörfchen lebten die Leute zum Teil bis in die 1980er Jahre in Höhlen, die in den Fels gehauen wurden. Während des Karabach-Krieges flüchteten die Menschen erneut in die Höhlen, um sich vor Bomben zu schützen – denn das Dorf liegt nur fünf Kilometer von der Grenze entfernt.

Schliesslich war es an der Zeit sich von Nadja zu verabschieden und in ein Sammeltaxi Richtung Eriwan zu steigen.

 

Alamut- wandern in den iranischen Bergen

Bisher hatten wir im Iran alles mögliche gesehen – eines jedoch noch nicht: die Berge.
Zudem wollte Samuel seit dem Beginn dieser Reise ein Stückchen des Nachhausewegs zu Fuss machen und Nathalie wollte unbedingt einen Esel mieten. In den nächsten drei Tagen sollten alle Wünsche in Erfüllung gehen (streng genommen war es kein Esel sonder ein Maultier).

Noch in Teheran beschlossen wir, am selben Tag bis nach Gazor Chan zu kommen. Gazor Chan ist das Dörfchen gleich unterhalb der Festung Alamut. Diese Festung diente seit 1090 Hasan-i-Sabbah, dem Gründer der Assassinen, als Hauptsitz. Von dort aus wurden die politischen Attenttate der Assassinen (bei uns bekannt durch das Videospiel Assassin’s Creed) geplant und ausgeführt. Die Bezeichnung Assassinen verdienten sie sich wahrscheinlich durch den regelmässigen Konsum von Haschisch. Marco Polo beschreibt in seinen Reiseberichten, dass die Anhänger Hasan-i Sabbah’s in einen paradiesischen Garten gebracht wurden, in welchem sich verführerische Jungfrauen tummelten und Gras geraucht wurde. Anschliessend sollen die Jungs losgeschickt worden sein irgendwelche mächtige Politiker zu erdolchen und sich anschliessend zu ergeben, denn – so wurde ihnen gesagt – nur auf diese Weise könnten sie in den paradiesischen Garten zurückkehren. Wie viel Wahrheit an dieser Geschichte dran ist, weiss man nicht. Auf der Burg von Hassan-i Sabbah haben wir jedoch keinen paradiesischen Garten gesehen.

Nach Gazor Chan zu gelangen, erwies sich als nicht ganz so einfach wie ursprünglich gedacht. Zunächst nahmen wir den Zug von Teheran nach Qazvin. Dort versuchten wir an den Taxistand zu kommen, wo die Sammeltaxis nach Mo’allem Kelayeh fahren. Dort angekommen wollten uns ein paar nette junge Iraner für wenig Geld mitnehmen (um mit uns zu pläuderlen) und provozierten dadurch fast eine Schlägerei mit den Taxifahrern. Also nahmen wir friedliebenden Leute gezwungenermassen das Sammeltaxi. In Mo’allem Kelayeh (wo sich übrigens eine geheime Urananreicherungsanlage befinden soll – Samuel hält das für so realistisch, wie wenn in Mettlen eine geheime U-Boot Basis vermutet würde) beschlossen wir daher auf dem letzten Abschnitt bis nach Gazor Chan auf Taxifahrer ganz zu verzichten. Stattdessen verliessen wir uns auf die Freundlichkeit der Iraner, und versuchten unser Glück per Autostopp. Dieses Vorhaben war innerhalb von wenigen Minuten erfolgreich und so tuckerlten wir auf der Ladefläche eines Gemüsetransporters unserem Ziel entgegen.

Am nächsten Tag machten wir uns nach der Besichtigung der Assassinenburg nach Garmarud auf, wo wir mit Matthias und Manuel abgemacht hatten. Die beiden Zürcher hatten wir in Shiraz getroffen, wo sie unsere Sympathien mit zwei Packungen Blévita erkauften. Da wir dieselben Pläne hatten, beschlossen wir gemeinsam über das Elburs – Gebirge zu wandern. Zwei weitere erfreuliche Autostopp Erfahrungen später trafen wir in Garmarud auf die beiden und auf Ramazan, unseren Gastgeber und Maultier-Organisator.

Früh am nächsten Morgen packten wir unsere Rucksäcke auf das Maultier und marschierten los bergauf. Vorbei an Pichebon, wo wir eine kurze Pause einlegten weiter zur Passhöhe des Salambar Passes wo sich eine alte Karawanserei befindet. Auf der anderen Seite ging es den Pass wieder herunter bis nach Saldschanbar, wo wir leider nicht übernachten konnten, sodass wir noch ein Dorf weiter zotteln mussten bis nach Kulumlat.

In Kulumlat wurden wir freundlich willkommen geheissen. Das kleine Dorf besteht aus schätzungsweise zehn Lehmhütten und drei Familien. Die drei kleinen Dorfmädchen unterhielten uns den ganzen Abend (Schere-Stein-Papier existiert auch im entlegensten Dorf des Iran). Das Dörfchen liegt in einem Steilhang und hat weder Stromanschluss noch Strasse. Wir genossen diesen Abend fernab der Zivilisation und schliefen in unserem Lehmhüttchenmassenlager tief und fest.

Am letzten Tag unseres Ausfluges in den Elburs Bergen standen wir früh Morgens  auf und verabschiedeten uns von unseren lieben Gastgebern (an deren Namen wir uns leider nicht erinnern können). So marschierten wir weiter der Schlucht entlang bis nach Maran, wo wir wieder auf die Strasse und ein bisschen Zivilisation (=Strom) stiessen. Von Maran ging es der Strasse entlang steil bergab bis nach Yuj. Dort verabschiedeten wir uns von Ali, dem Maultier und dem Esel (beide namenlos wie’s scheint) und genossen die spontane Gastfreundschaft von Esme für einige Stunden bevor wir ein Sammeltaxi nach Ramsar nahmen.

 

Schiraz ohne Wein

Schiraz wird in unserem Umfeld eher mit Wein assoziiert als mit iranischen Dichtern – nur leider verbietet der Staat hier den Konsum von Alkohol, weil nicht gottgefällig. Nun denn, statt Wein zu trinken gingen wir die Ruinen von Persepolis besichtigen.

Persepolis war eine Hauptstadt des Achämenidenreiches um 500 v. Chr. Dies war das erste (bekannte) persische Reich und erstreckte sich von Griechenland bis nach Indien. Bekannt dürften die Archmäniden bei uns sein wegen des testosterontriefenden (hier nicht sehr beliebten) Streifens “300”.
So richtig gross wurden die Achämeniden unter dem König Kyros der Grosse. In der iranischen Auffassung wird Kyros der Grosse als der Begründer der Menschenrechte und als Verfechter der religiösen Toleranz gesehen. So wurden wir darauf hingewiesen, dass wir im Iran das Land von Kyros dem Grossen sehen sollen und nicht das Land der Mullahs.

In der Nähe von Persepolis befinden sich Naqsch-e Rostam eine Felswand wo vier Gräber von Achämeniden Herrschern in den Fels gehauen wurden. Es soll sich dabei um die Gräber von Dareios II, Aragxerxes I, Dareios I und Xerxes I handeln. Neben der Felswand steht ein Gebäude, das aus derselben Epoche stammen soll und dessen Sinn unklar ist. Es wird vermutet, dass es sich um einen Feuertempel handelte.

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Die Gräber von Naqsch-e Rostam
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Der Ka’be-ye Zartuscht Turm wie neu aber trotzdem 2500 Jahre alt

Nachdem wir einen ersten Eindruck der Achämeniden hatten ging, es weiter in der brütenden Julihitze nach Persepolis. Persepolis war eine prachtvolle Stadt, die wahrscheinlich dazu diente, die Vertreter der Untertanenvölker zu beeindrucken, die den König besuchten um ihm Untertanengeschenke zu bringen.

Uns beeindruckte die Methode, mit welcher die Steine für die Stadt geschnitzt wurden. Zunächst bohrten die Handwerker Löcher in den Felsen und legten trockene Hölzer in die Bohrungen. Anschliessend wurde Wasser in die Löcher gefüllt, sodass sich die Holzstäbe vollsogen und ausdehnten, bis der Stein auseinander brach. Wir wollten es gerne ausprobieren, aber es fanden sich vor Ort keine passenden Hilfsmittel. Und wir wollen ja den Iran nicht kaputt machen.
Nebst den Steinbrocken finden sich in Persepolis auch viele Reliefs und Statuen. Diese stellen einerseits die Königsgarde dar und andererseits die Vertreter der Untertanen, beim Untertanenbesuch zum Bringen der Untertanengeschenke.
Auch wurden in Persepolis viele Steinplättchen mit Keilschrift gefunden, welche das Alltagsleben beschreiben, und man glaubt es fast nicht- aber der ganze Palastkomplex wurde ohne Sklaven gebaut, sondern von freien Handwerkern, welche eine angemessene Entlöhnung bekamen. Und die Frauen bekamen sogar einen vollbezahlten Mutterschaftsurlaub mit der Garantie wieder ihre Stelle zu bekommen, sobald sie ihr Kind nicht mehr versorgen mussten.

Auch in Schiraz liess es sich herumtollen und laufen und so weiter und es gibt Moscheen, Madrasen, Bazare und eine Burg.

Als wir in Schiraz waren, fing der Fastenmonat Ramadan an. Das heisst, dass in der Öffentlichkeit nicht mehr getrunken oder gegessen werden darf, solange die Sonne noch nicht untergegangen ist. In Schiraz konnten wir davon allerdings nicht viel spüren – wir sahen viele Leute tagsüber essen und trinken. Und so machten auch wir es.  Dies änderte sich jedoch schlagartig in Teheran, wo es ein bisschen anstrengend wurde, während der Sonnenstunden etwas zu beissen zu finden.

 

Isfahan

Isfahan ist eine jener Städte, nach denen beispielsweise Parfüme benannt werden (Auch wenn die Stadt selbst vor allem nach Abgas riecht). Im touristischen Zentrum Irans waren wir als kaufkräftige Europäer besonders begehrt, und so dauerte es nicht lange bis wir eine von Hand gestempelte Tischdecke erstanden. Wir haben keinen Esstisch, geschweige denn eine Wohnung, aber die Tischdecke ist also wirklich schön.

Nachdem der Souvenirkauf erledigt war, bummelten wir durch den Basar, da seine Gässchen unter Steinkuppeln liegen und deswegen angenehme Temperaturen herrschen. Der Basar (Basar-e-Bosorg) ist zum Teil über 1000 Jahre alt und verbindet den alten und den neuen Teil der Stadt. Die Verkaufsstände sind nach Produktart sortiert: will man beispielsweise einen Granatapfel kaufen, geht man zum Granatapfelteil des Bazars und kann dort Preise und Qualität vergleichen, bis man seinen Wunschgranatapfel gefunden hat. Sehr praktisch. Fazit: Basare sind Einkaufszentren mit weniger Werbung,  weniger Achterbahnen und weniger Stockwerken. Und weil es auf Basaren fast alles zu kaufen gibt, fand sich auch schnell jemand der Nathalies auseinanderfallende Brille reparieren konnte.

Kurz vor dem Überfall durch die Mongolen 1388 (scheint seit einiger Zeit auf unserer Reise ein roter Faden zu sein) war Isfahan blühendes Zentrum der Gegend. Die Stadt erholte sich erst 300 Jahre später und wurde vom safaviden König Shah Abbas I zu dem gemacht, weswegen heute Millionen Touristen die Anstrengungen eines Iran-Visums-Antrages auf sich nehmen (die UNESCO hat einige Bauten zum Weltkulturerbe erklärt).

So machten wir uns auf, die Freitagsmoschee (Masjed-e Jāmé) zu besichtigen. Diese Moschee ist berühmt, weil man in ihr die Entwicklung islamischer Architektur seit 1200 Jahren sehen könne. Nebst den Iwans um den zentralen Platz der Moschee gibt es auch eine nette kleine Halle, wo es sich gut ein Schläfchen machen lässt.

Als wir in Isfahan waren, war die Scheizer Fussball Nationalmannschaft an der WM noch nicht ausgeschieden, sondern gewann gegen Honduras. Der Plan war ursprünglich ein nettes Beizchen mit alkoholfreiem Malzgetränk zu finden und sich dort das Spiel anzuschauen (schliesslich waren wir vier Schweizer auf einem Haufen). Da bot sich das armenische Quartier an.
So überquerten wir den “Fluss” über die Si-o-se Pol Brücke. Leider führt der Zayandeh Rud zur Zeit kein Wasser, was bei dem Namen – er bedeutet auf Deutsch lebensspendender Fluss, sehr tragisch klingt und auch ist. Der Grund für die Trockenheit ist, dass sich die beiden Provinzen Yazd und Isfahan sich nicht über die geteilte Nutzung des Flusses einigen können, was auch schon in gewalttätigen Ausschreitungen endete. Nichtsdestotrotz sind die Brücken sehr fotogen, zugegeben mit Wasser wären sie noch fotogener.

Weil wir für das Fussballspiel viel zu früh im armenischen Viertel (Dschulfa) waren,  besichtigten wir die armenische Vank – Kathedrale. Nach all den Moscheen und Madrasen in der letzten Zeit wirkte es erfrischend, dramatische Höllenszenenfresken anzuschauen.
Gleich neben der Kathedrale liegt das armenische Museum, dass uns ein paar Dinge über die Geschichte der Armenier erklärte (insbesondere im letzten Jahrhundert eine tieftraurige Angelegenheit).

Leider stellte es sich heraus, dass alle netten Cafés um zwölf geschlossen hatten (Strassencafés sind von der spassaversen Regierung sowieso nicht erlaubt), und so mussten wir zurück in unser Hostel, wo wir den Liveticker von Watson schauen mussten. Die iranische Zensur hat noch nicht gemerkt, dass dort auch nackte Menschen gezeigt werden (20min und Blick sind gesperrt, NZZ jedoch nicht!).

boing
Boing – angeschlagen an der iranischen Firewall…

In Isfahan, lässt es sich angenehm spazieren und in Parks rumhängen, ohne dass man die Wichtigkeit Isfahans im iranischen Atomprogramm bemerken würde. Hier noch ein paar Bilder von Isfahan, wie wir es erlebt haben:

Schliesslich war es schon an der Zeit von Dania und Martin Abschied zu nehmen. Die beiden vermissten ihre Velos, die sie in Maschhad zwischengelagert hatten zu sehr.

So trennen sich die Wege: die einen gen Osten im Schweisse ihres Angesichts, die andern gen Westen in die Heimat zurück
So trennen sich die Wege: die einen gen Osten im Schweisse ihres Angesichts, die andern gen Westen in die Heimat zurück

Es war eine schöne Woche und wir werden euch beide vermissen. Weiterhin gutes Strampeln und  angenehmere Temperaturen wünschen wir euch.