Visa Run oder 20 Minuten Myanmar

Während wir auf Christian warteten ist leider unser 14-Tage-Visum abgelaufen. Um die Legalität unseres Thailandaufenthaltes jederzeit zu gewährleisten, haben wir einen “Visa Run” nach Ranong bzw. Kawthaung gebucht. Dabei geht es darum, schnell aus Thailand auszureisen, in ein anderes Land ein- und auszustempeln und dann wieder in Thailand einreisen. Dies gilt als komplett neue Einreise und die Beamten stempeln  ein druckfrisches Visum in den Pass.

Ferien in Myanmar erfordern deutlich mehr bürokratischen Aufwand. Zudem liegt Myanmar nicht auf unserer geplanten Route (hier könnt ihr euch einen Link auf unsere Routenplanung vorstellen), daher verbrachten wir dort nicht mehr Zeit.

Früh morgens ging es los mit dem üblichen Toyota – Minibus:

Batman Minibüsser
Batman Minibüsser

Die drei Minibusse fuhren, als übten sie für den Grand Prix von Thailand – sofern es diesen jemals geben sollte. Wir waren auf jeden Fall beide erleichtert, dass wir ohne Zwischenfälle hin und zurück gefahren wurden.

In Ranong angekommen wird man aus Thailand ausgestempelt. Und darf auf das Holzschiffli nach Myanmar. Von diesem aus lassen sich die Schmuggelboote betrachten (angesichts der vielen Checkpoints und Kontrollen gehen wir davon aus, dass es sich um Schmuggler handelt):

Schmugglerschiffli
Schmugglerschiffli saugföolich

Nach circa einer Stunde Überfahrt kommt man endlich ins Land der goldenen Pagoden und des “Honey Bear Hotel”.

einladend: Hotel in Myanmar
einladend: Hotel und goldene Pagode in Myanmar

Im Zollhäuschen am Pier wurden wir sodann in Myanmar ein- und ausgestempelt und verbrachten so circa jeweils 5 Sekunden offiziell in Myanmar.

Bevor es zurück zum Schiffli ging, haben wir die Gelegenheit gepackt um ein Föteli von uns zu machen:

Samuel und Nathalie im Land von Aung San Suu Kyi
Samuel und Nathalie in Myanmar

 

Schiffs Tuk tuk
Schiffs Tuk tuk

Diese sechs Zylinder tuckerlten uns zurück nach Ranong , wo wir frisch in Thailand einstempelten und uns vom Toyota-Minibus zurück nach Khao Lak chauffieren liessen.
Dort waren wir gerade rechtzeitig zurück um das Sonnenuntergangsbier in der Thai Bar zu trinken:

und nochmals: der Sonnenuntergang
und nochmals: der Sonnenuntergang

Auflösung: Rätselstunde

Das letzte Bilderrätsel hat die meisten unser vielen Tausend Leser vielleicht ein bisschen überfordert. Ein klares Indiz für das hohe journalistische Niveau dieses Blogs.

Hier also die Auflösung für das Level 4.

For your convenience: Nochmal das Originalrätselbild
For your convenience: Nochmal das Originalrätselbild
Eine Äxe.
Linke Hälfte in der Mitte: Das Tier

Obwohl wir von der Anzahl der Kommentare überwältigt waren, bekommen SÄMTLICHE Einsender einen Trostpreis. Danke Marco 🙂

Khao Lak: Strandurlaub auf Germanisch

Nach den Inseln hat es uns nach Khao Lak verschlagen, wo wir Christian zu treffen erhofften. Leider hat sich seine Ankunft um ein paar Tage verzögert, sodass wir zur Abwechslung ein bisschen die Ferien genossen haben. Stellte sich also die Frage: Was macht man in Khao Lak?

  • Im Meer baden:
Beine und Kopf vom Samuel
Beine und Kopf vom Samuel
  • Essen (ok ihr kennt das ja)
Scheint hier voll Mode zu sein, das mit den Essensblumen
Scheint hier voll Mode zu sein, das mit den Essensblumen
  • Wasserfall anschauen
Wasserfall mit Nixe oder so.
Wasserfall mit Nixe oder so.
Wasserfall und zwei Touristen
Wasserfall und zwei Touristen
  • Gummibaumplantagen begutachten
Gummi dran: tscheck
Gummi dran: tscheck
  • Roller mieten und herumdüsen

  • Spazieren gehen am anderen Strand
  • Badetuch – Faltkünste bewundern
soooo häääärzig
zwei Schwän so wiss wie Schnee…

Die Thaibar ist eine kleine Bar am Strand die von ein paar jungen Thais geführt wird. Im Gegensatz zur Thai Bar in Winti wird die Musik hier live gespielt und als besoffener Engländer kann man zwar mitsingen wenn man will, aber es ist kein Karaoke.  Seit wir in Khao Lak sind, enden wir regelmässig dort.

Thai Bar ohne Karoke, dafür direkt am Strand
Thai Bar ohne Karoke, dafür direkt am Strand
Feuerschau bei der Thaibar, passt!
Feuerschau bei der Thaibar, passt!
Thai Jimmy Hendrix
Thai Jimmy Hendrix
Samuel kann das also besser als Vujo, weiss aber nicht ob er hinter meine Augen gesehen hat
Samuel kann das also besser als Vujo, weiss aber nicht ob er hinter meine Augen gesehen hat und dann so aaaah
andere Leute tun das auch den Sonnenuntergang fotografieren
andere Leute tun das auch: den Sonnenuntergang fotografieren
  • auf dem Markt Exotisches und weniger Exotisches fotografieren
Fisch getrocknet
Exotisch: Fisch getrocknet
frischer Fisch nicht vom Fischer Fritz
Auch exotisch: frischer Fisch nicht vom Fischer Fritz
Weniger exotisch: Der junge Seppelpeter mit seiner Margrit
Weniger exotisch: Der junge Seppelpeter mit seiner Margrit
  • Thaimassage
Symbolbild: Thaimassage
Symbolbild: Thaimassage
  • Mai Tai trinken damit man am nächsten Tag einen Kater hat
Mai Tai und Dai Tai geben morn Chopfweh
Mai Tai und Dai Tai geben  Zwei Tai und morn Chopfweh

 

Christian, der schon in einem anderen Blog hier in der Nähe eine Rolle spielte (Benutzer: samuel, Passwort: hexafnord) hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner Firma Wcafé Thailand und die Ukraine mit feinem italienischen Kaffee zu versorgen. Keine einfache Aufgabe, heute in diesen Ländern zu arbeiten!
Da er noch in Kiev Steine werfen nach dem Rechten schauen musste, verzögerte sich unser geplantes Treffen um ein paar Tage. Um uns die “Wartezeit” zu versüssen, haben uns Christian und Lada von Wcafé dafür freundlicherweise eine Tour zu den nahe gelegenen Inseln spendiert.

ขอบคุณเวลามาก

 

Also sind wir gaanz früh aufgestanden, und haben einen abenteuerlichen Tag  verbracht. Zunächst fuhren wir mit dem Bus nach Phang Nga, von wo aus wir mit dem Longtail und unserer Reisegruppe durch den Mangrovenwald düsten:
deutschsprachige Reisegruppe mitten in den Mangroven
deutschsprachige Reisegruppe mitten im Mangrovenwald
Wald der im Salzwasser wächst, krass!
Wald der im Salzwasser wächst, krass!

Die Bucht ist ein Nationalpark, welche für ihre kleinen Kalkinseln berühmt ist. Diese gehörten früher einmal zu einem riesigen Korrallenriff, welches sich über ganz Südostasien erstreckte.

Die Felsformationen sind unglaublich beeindruckend.

Mit dem Schiffli unter dem Berg und auf dem Meer
Mit dem Schiffli unter dem Berg und auf dem Meer
In diesem Fall Stalaktiten
In diesem Fall Stalaktiten

Nach einer Weile hiess es umsteigen auf Kanus. Leider konnten wir nicht selber paddeln, sondern wurden gepaddelt. Dafür stellte sich unser Paddler als sehr lustige Unterhaltung heraus, da er unbedingt viele “Honeymoon” – Fotos von uns machen wollte, und auch selber gerne posierte.

Nach diesem Ausflug gings schnurstraks weiter zum weltberühmten “James Bond Felsen”

Russinnen posieren vor dem James-Bond Felsen
Botox-Russinnen posieren vor dem James-Bond Felsen

Die Insel ist wunderschön, leider werden riesige Ladungen russische Pauschaltouristen im Halbstundentakt dahin gespeedboated:

Tour inkl weissem Hemd 200 THB
Tour inkl weissem Hemd 2000 THB ,

отлично

Nach einer halben Stunden gings dann weiter nach Koh Panyi zum Zmittagessen. Dies ist ein Fischerdorf welches an eine Insel gebaut wurde. Das gesamte Dorf mit ca. 1600 Einwohnern wurde auf Stelzen ins Meer hinausgebaut. Nach dem feinen Mittagessen ging es noch auf einen kurzen Spaziergang durch das Dorf:

Auf so einer Tour ist man ja nicht zum rumpläuscheln (sonst hätte man ja gleich auschlafen können). Also gingen wir weiter einen Tempel in einer Höhle besichtigen. Berühmt ist der Tempel wegen des liegenden Buddah:

liegender Buddah, aber nicht am schlafen
liegender Buddah, aber nicht am schlafen

Die Statue steht (liegt?) in einer Tropfsteinhöhle und nebst unserer Reisegruppe waren auch schätzungsweise 5 Schulklassen und drei Dutzend Affen vor Ort:

Schülergewusel
Schülergewusel
fliegender Affe
fliegender Affe

Die letzte Station unseres Tagesausflugs war eine Aufzuchtsstation für die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten, welche von der Thailändischen Marine betrieben wird. Sehr coole Tiere, genau wie in “Nemo”.

Schildkröten gross und klein
Schildkröten gross und klein
Schildkröte am Luft holen
Schildkröte am Luft holen

Wer sich nach dem Lesen dieses Artikels fragt, warum im Titel “germanisch” steht, dem sei mit dieser Bildstrecke geholfen:

Nach all diesen grösseren und kleineren Abenteuern in Khao Lak, sind wir für ein paar Tage in den Dschungel gefahren um eine andere Seite von Thailand kennen zu lernen.

Reif für die Inseln

Nach der kleinen Odyssee war es an der Zeit, das reichhaltige Tourismusangebot von Thailand mal zu geniessen. Auf unserer Wunschliste standen: Sonne, Strand, Meer, Dschungel, feines Essen und ein Bungalow.

Ab gings mit Minibus und Fähre auf die Insel Koh Lanta.

Das coole am Minibus-System: Man kommt praktisch jederzeit von überall nach überall, und das für sehr wenig Geld. Dass die Busse normalerweise bis unters Dach vollgestopft sind mit Menschen und Waren stört uns normalerweise nicht, ausser wenn die Mitfahrenden fette entnervte nörgelnde Pauschaltouristen aus dem Zürcher Oberland sind…

zhtrezhtr
“It is very sticky”
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Gute Miene

Was übrigens auch nicht so gut geht, ist Blogschreiben in einem Minibus (Was ich in diesem Moment graD verasuche…). Bei den Strassenverhältnissen kombiniert mit dem Fahrstil scheint die SchwerkrFT IM buS AUfgehoiben, und es ist fAST UNMÖGLICH GLEICHZEITIT DEN lAPTOP AM WEGFLIEGEN zu hindern und irgendwelche TSTEN zu treffen. Mir ist schlecht, ich mach mal eine Pause.

Belohnt wurden wir auf Koh Lanta dann mit unserem ersten Sonnenuntergang am Strand nach allen Regeln des Kitschs.

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Sonne, Strand, Meer: Tscheck, Tscheck, Tscheck

Das Kontrastprogramm zum Naturwunder gabs auch gleich am Strand:

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Alkoholleichen
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Kunst am Körper: Wer hat eine Theorie, wie der junge Mann an diese Tattoos gekommen ist?

Die Unterkunft war ebenfalls wunschgemäss, zumindest in der Theorie. In dem schönen Bungalow wohnten aber leider nicht nur wir, sondern auch noch ein paar tausend Termiten. Die Tiere blieben zwar diskret in den Wänden und in ihren kleinen Tunnels, aber in der Nacht hörte man dass irgendwie das ganze Haus lebt und langsam aber stetig aufgegessen wird…

Klein, aber daheim. Miete inkl. Roller: 25 CHF
Klein, aber daheim.
Miete inkl. Töff: 25 CHF
Bungalow: Tscheck!

Mit dem Mietroller wagten wir uns dann mal auf einen kleinen Ausflug in den Linksverkehr, der dank Insel relativ stresslos auszuprobieren ist. Der Töff war ausserdem so lahm dass wir bei grösseren Steigungen beide absteigen und schieben mussten… Spass gemacht hats trotzdem!

Nach einigen Tagen ging die Reise per Schiff weiter zur berüchtigten Insel Koh Phi Phi.

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zwei Piraten: Harr harr harr!
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noch keine Exilrentnerbräune

Ko Phi Phi lässt sich in etwa so beschreiben: Eine echte Trauminsel wie im Buche, was die Natur, die Strände und die Umgebung betrifft. Diese wird von tausenden pubertären, spätpubertären und anderen “jung gebliebenen” als Thailand-Ballermann missbraucht. Dazu kommen noch hordenweise chinesische und russische Pauschaltouristen, und fertig ist der Koh Phi Phi Mix.

Trotzdem kamen wir in den Genuss von zwei wunderschönen Bungalows, holten uns einen kleinen Sonnenbrand beim Schnorcheln und tranken unser Dunstixbier beim Bädelen am Traumstrand.

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Aus dem weniger erfreulichen Teil haben wir zumindest eine Geschäftsidee mitgebracht, die wir hiermit verschenken: Der Bucket-Drink.

Frölain, chönti no en chübel ha?
Frölain, chönti no en chübel ha?

Man nehme ein Sandkastenchübeli, stecke eine kleine Flasche billigen Fusel, eine Cola-Dose, und einen Strohhalm hinein, und verkaufe das ganze als Self-Made-Drink zum Mitnehmen. Man braucht keine Bar, keinen Barkeeper, und das Abfall- und Alkoholleichenproblem fällt meist nicht direkt am Stand an. Auch für den Kunden (Siehe oben beschriebene Inselbesucher, minus Chinesen) liegen die Vorteile auf der Hand: Ist voll billig und knallt kübel rein. Das wär doch was fürs nächste Openair! Wer macht mit? Namensideen? Phi Phi Chübel?

Wir fangen jetzt mal mit was Neuem an: Bildstrecken. Damit müssen wir uns nicht zu jedem Bild das wir hier zeigen wollen einen sinnvollen Text aus den Fingern saugen. Genau wie auf 20min.ch und blick.ch. Aber keine Angst, Live-Ticker ersparen wir euch vorläufig.

Bildstrecke 1: Die schönen Seiten von Thailand …

Bildstrecke 2: … und die Anderen.

Rätselstunde

Wir sind gerade zurück im Strandleben nach vier Tagen im Dschungel im Khao Sok Nationalpark. Da wir mit Bloggen im Verzug sind (gäll Sämi), gibts hier erstmal eine Rätselstunde, statt eines ausführlichen Artikels (folgt noch, versprochen).

Level 0 (Aufwärmrunde):

Finde den Samuel

Tipp: Er hat ein Blatt vor dem Gesicht
Tipp: Er hat ein Blatt vor dem Gesicht

Level 1:

Finde die Nathalie

Tipp:  Sie hat sich als Baum verkleidet.
Tipp: Sie hat sich als Baum verkleidet.

Level 2:

Finde den Samuel

Tipp:
Tipp: Er hat kein Blatt vor dem Gesicht

Level 3:

Finde die Nathalie

Tipp:
Tipp: Sie ist immernoch als Baum verkleidet

Level 4:

Finde das Tier

Tipp:
Tipp: Es ist nicht rot.

Wer zuerst alle Rätsel gelöst hat, kriegt eine Überraschung!

Treffpunkt Georgien?

Dania und Martin sind am Dienstag 11. 02.2014 in Balgach (Rhintl) mit dem Velo in Richtung Singapur losgefahren. Ennig abenteuerlustig Hoi!

Wie einige von euch vielleicht wissen, gedenken wir Dania und Martin in Georgien zu treffen.

Wer mehr über ihre Reise erfahren will, ist dort genau richtig.

Wir freuen uns darauf, viel Spannendes und möglichst wenige Velopannen mitzubekommen.

so isch rächt
so isch rächt

In diesem Sinne euch beiden alles Gueti, wir werden auf jeden Fall regelmässig euren Blog lesen…

Einreise nach Thailand: eine Reise nach Plan

Am besten lässt sich das Abenteuer “Einreise nach Thailand” graphisch darstellen. Glücklicherweise wurde das Budget für Farbstifte einstimmig bewilligt:

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Grafik: N. S. aus OW

Die Ausgangslage war wie folgt: Samuel und Nathalie weilten in Georgetown auf der Insel Penang in Malaysia und hatten für den Abend ein Zimmer in Satun, Thailand gebucht. Es war ca. 09.00 Uhr morgens.

Die Variante 1 (V1 hellblau-türkis in der Grafik) wurde schon am Vortag aufgrund einer ausgebuchten Penang – Langkawi Fähre verworfen. Diese Variante wäre die schnellste und eleganteste gewesen (Fähre Penang – Langkawi und dann Fähre Langkawi – Satun).

Um 09.01 Uhr war der Kaffee getrunken, das Zmorgen gegessen, Samuel und Nathalie machten sich also auf den Weg zur Fähre nach Butterworth (gleich für Varianten 2 violett & 3 orange):

Fähre zwischen Georgetown und Butterworth
Fähre zwischen Georgetown und Butterworth also die in die Gegenrichtung weil wir auf der anderen drauf waren

Der Plan war (Variante 2) von Butterworth aus den Bus nach Kuala Perlis zu nehmen und von dort mit dem Ruea Hang Yao nach Satun zu düsen. Dies hatten wir am Vorabend im Internetz rescherschiert.

In Butterworth angekommen, wurde sodann ein Busticket nach Kuala Perlis gelöst:

Bus billett damit wir wissen wie das Unternehmen heisst, falls wir wieder etwas liegen lassen
Busbillett damit wir wissen wie das Unternehmen heisst, falls wir wieder etwas liegen lassen…

Bis hierhin lief alles reibungslos, nur dass wir zwei Stunden warten mussten bis der Bus endlich losfuhr.

Nach drei Stunden Fahrt sind wir in Kuala Perlis angekommen. Dort hatten wir einige Schwierigkeiten die Zollstelle zu finden. Als uns dies schliesslich gelang, informierten uns die freundlichen Zollbeamtinnen, dass heute kein Boot fahren würde, da Samstag Nachmittag und Chinese New Year, wer will da schon arbeiten?

Also nahmen Samuel und Nathalie ein Taxi nach Padang Besar. Kurz vor der Grenze wurden wir vom Taxifahrer darauf aufmerksam gemacht, dass er nicht über die Grenze fahren würde und dass wir dies mit dem Töfflitaxi machen müssten. Und los:

Mit Sack und Pack auf dem Töffli
Mit Sack und Pack auf dem Grenzübergangs-Töffli

Die Thais hatten kein Problem damit, dass wir ihr Land tourismisieren wollen, gaben uns aber nur zwei Wochen, weil wir auf dem Landweg eingereist sind, schade… dafür haben sie mit ihren Telefons Fotos vom Scän unserer Rucksäcke gemacht, weil sie’s lustig fanden?

Inzwischen war es 17:30 in Thailand und 18:30 in Malaysia. Nach erfolgreichem Geldauftanken fanden wir einen passenden Bus, der uns sofort nach Hat Yai fuhr. Dort brauchten wir nur umzusteigen und um ca. 21:00 Uhr (Thailandzeit) trafen wir erschöpft und es bitzli verschwitzt im Ang Yee’s Guesthouse and Art Cafe in Satun ein:

Schlafzimmer: passt!
Schlafzimmer: passt!

Von diesen Strapazen mussten wir uns erholen und haben daher einen Ruhetag in Satun eingelegt, bevor es ab auf die Inseln ging.

 

Advanced Gait Training

Dieser Artikel ist speziell für die Helden der Arbeit bei ABILITY gedacht. Bei uns wird natürlich nicht nur dem frohen Nichtstun gefrönt, sondern auch fleissig nach neuen technologischen Trends auf dem Gebiet der Neurorehabilitation Ausschau gehalten:


Outdoor Fitness in Kuala Lumpur, Malaysia

In diesem Sinne, viele Grüsse in den Technopark!

Penang: weg von Kuala Lumpur

Wie an dieser Stelle bereits berichtet,  haben wir Kuala Lumpur von vorne bis hinten tourismisiert.

Daher haben wir – kaum unser China Visum in Händen – den erstbesten Bus aus der Stadt raus geschnappt. Dieser (bzw. die anderen Verkehrsteilnehmer ;)) führte uns den beeindruckenden malayischen Fahrstil vor Augen:

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Man fährt dort wo’s gerade Platz hat…

Der Bus führte uns nach Butterworth, von wo aus wir die Fähre nach Georgetown zu nehmen gedachten. Was wir auch taten und uns für ca. fünf Minuten wahnsinnig schlauer als alle anderen Mitreisenden fühlten, die denselben Bus genommen hatten. Der Grund hierfür ist, dass der Busbahnhof in Georgetown sehr weit weg vom Stadtzentrum ist, die Fähre von Butterworth führt hingegen direkt ins Stadtzentrum von Georgetown.

Blick von der Fähre auf Georgetown auf der Insel Penang
Blick von der Fähre auf Georgetown auf der Insel Penang

Nach diesen fünf Minuten bemerkten wir, dass Samuels nigelnagelneuerRicardoFotoapparatmit16fachemZoom im Bus liegen geblieben war. Es stellte sich heraus, dass telefonieren mit der Busgesellschaft in etwa so erfolgreich war wie das Ziel von Roger Federer einen rein schweizerischen Australien Open Final 2014 herbeizuführen. Daher beschlossen wir einstimmig in Georgetown ein Taxi zum Busbahnhof zu nehmen und unseren Bus abzupassen. Auch dieses Unterfangen erwies sich als nicht sehr erfolgreich, da wir aus dem Taxi geschmissen wurden, weil jemand darauf bestand, dass der Taxameter eingestellt werden sollte und der Taxifahrer sich weigerte. Janu nahmen wir halt den ÖV-Bus zum Busbahnhof (50 nervtötende Minuten, ca. 20 Rp.).

Kaum dort angekommen sichteten wir besagten Fernbus, der gerade mit frischen Passagieren befüllt wurde. Nach kurzem Suchen wurden wir fündig und das “Abnähmi” befindet sich seither wieder wohlbehütet in unseren Händen. Und das heisst wir sind bisher immer noch ohne Verluste am Reisen.

Zurück im Stadtzentrum von Georgetown wollten wir diesen Erfolg mit Bier feiern. Dies war schwerer als gedacht, da Malaysia ein muslimisches Land ist und Muslime finden Alkoholtrinken ist blöd , und die Chinesen (üblicherweise zuverlässige Bierlieferanten in Malaysia) allesamt chinesisch Neujahr feiern mussten – und vor lauter Feuerwerk keine Zeit fanden, uns Bier zu verkaufen.

Der Muezzin gebetsruft, der Chinese velofährt, die Nathalie promeniert:

Wir wurden schlussamend glich noch fündig.

Hier kann man Biertrinken: Foodcourt in Georgetown Malaysia
Hier kann man Biertrinken: Foodcourt in Georgetown Malaysia

Georgetown eignet sich dank dem Weltkulturerbe-Stempel der UNESCO übrigens sehr gut zum Tourismisieren. Man bekommt eine Karte, auf welcher die Sehenswürdigkeiten schon abgebildet sind. Die muss man dann nur noch suchen und abfotografieren. Der faule Tourist kann sich auch gleich ganz dem Essen und Trinken widmen (und den Prospekt einscännern zum den Nachbarn zu Hause zeigen). Wir sind noch nicht ganz sooo faul und haben daher fleissig die wichtigsten Sachen abgenommen:

Hier zum Beispiel der Vicoria Clocktower oder so. Nathalie hat die Tourismisierbedienungsanleitung für Georgetown in den Händen
Hier zum Beispiel der Victoria Clocktower. Nathalie hält die Tourismisierbedienungsanleitung für Georgetown in den Händen

Auch sehenswert ist das Fort, wo heute wie damals suspekte Persönlichkeiten eingesperrt werden:

Exemplar N° 1983 Vermerk: saugföolich
Exemplar N° 1983
Vermerk: saugföolich
Exemplar N° 2 Vermerk: saugföolicher
Exemplar N° 1984
Vermerk: duisuidui

Andere Sehenswürdigkeiten im Fort waren archäologische Artefakte wie zum Beispiel diese Velochetti:

DSC09522

oder auch der Ameisenschaltschrank (ist in Betrieb):

malayische Elektroarbeit- fast so wie bei uns.
malayische Elektroarbeit- fast so wie bei uns.

Auch sehenswert in Georgetown sind die Clan-Jetties. Dabei handelt es sich um kleine Fischerdörfchen auf Stelzen am Ufer, welche sich einflussreiche chinesische Grossfamilien gebaut haben. Diese Siedlungen sind zum Teil über hundert Jahre alt und man kann sich als Tourist sehr gut in den verwinkelten Gassen auf dem Wasser verlieren. Da wurden zum Teil recht luxuriöse Wohnungen auf Pfählen ins Meer gebaut:

Man beachte die Machart der Pfähle!
Man beachte die Machart der Pfähle!
Jetty vom Chew Clan in Georgetown
Jetty vom Chew Clan in Georgetown

Georgetown ist auch wegen der vielen Streetart berühmt, welche wir selbstverständlich auch gefötelet haben:

erzieherisch, ...
erzieherisch, …
Chätzli und Chines,
Chätzli und Chines,
Chätzli ohne Chines, dafür mit Schatten
Chätzli ohne Chines, dafür mit Schatten
Kunst (das ist übrigens ein Foto von einer Baumskulptur)
Kunst (das ist übrigens ein Foto von einer Baumskulptur)
fortschrittsgläubiges Graffitti...
fortschrittsgläubiges Graffitti…

 

eingemauertes Velo mit zwei gemalten Malayen und zwei biologischen Chinesen
eingemauertes Velo mit zwei gemalten Malayen und zwei biologischen Chinesen

Das wär jetzt super xi als Bildstrecke aber der Samuel bastelt es erst wenn ich nachher gleich schlafe- daher dranbleiben…

Penang und Georgetown waren genau der richtige Ort um Chinese New Year zu feiern, indem man zum Beispiel die indische Göttin Kali fötelet:

DSC09492

Da wir in Little India (wieso eigentlich nicht Indiatown und Little China?) wohnten, haben wir so viel wie möglich vom besten indischen Essen zu uns genommen:

Mjam
Zmorge, CHF 2.50 (Zusammen), Mjam

Nachdem die Chinesen nun ins neue Jahr geritten sind (an dieser Stelle: ein gutes Neues Jahr des Pferdes wünschen wir euch allen!), beschlossen wir ein neues Land auszuprobieren, nämlich Thailand.