Mui Ne hemmer xe

Nach Saigon wollte Samuel unbedingtestens Kitesurfen lernen (seither ist er schreibfaul) und informierte sich vorab im Internet. Daher nahmen wir den Bus nach Mui Ne.

für einen Samuel wird es dann doch ein bitzli eng
für einen Samuel wird es dann doch ein bitzli eng
Eine Hälfte von Nathalie hat tiptop Platz im "Sleeper"- Bus
eine Nathalie hat tiptop Platz im “Sleeper”- Bus

Dort verweilten wir ein paar Tage. Während Samuel übte einen Drachen in der  Luft zu behalten, las Nathalie Bücher und schlief und so. Daher gibt es nicht viel zu berichten.

Symbolbild: Kitesurfen (Samuel hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen Sonnenbrand)
Symbolbild: Kitesurfen (Samuel hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen Sonnenbrand)

Wir Europäer reisen nun schon seit ein paar Jahren – dadurch haben sich gewisse Orte und Stätten als Tourismuszentren herausgebildet. Auch entstanden im Verlauf der Jahre “Gringotrails”,  bestehend aus den Orten, welche alle Backpacker besuchen. So bereist zum Beispiel der typische Rucksacktourist in Thailand folgende Orte: Ko Phangan (Full Moon Party!!), Ko Phiphi (Bucketdrink, The Beach), Bangkok (Khao San Road) und Chiang Mai (Trekking in den Bergen und Besuch der Bergvölker). Alles in allem ergibt dies jeweils ein paar Orte in einem Land, in welchen sich der Tourismus konzentriert.

Nun in der Zwischenzeit sind andere Leute aus anderen Weltteilen auch zu Wohlstand gekommenund können es sich leisten an ferne Strände zu reisen. So zum Beispiel die Russen.

Die Russen pflegen in grossen Reisegruppen zu reisen, wenn möglich von “Pegas” organisiert. So stellen sie sicher, dass alle ihre Wünsche auf russisch erfüllt werden. Sodann werden einzelne Destinationen von diesen Reisegruppen annektiert. So geschehen mit Phuket und so geschehen mit Mui Ne.

Auch die Zeitvertreibe von Russen unterscheiden sich meist von unseren Vorlieben. So stehen Jetski und Allrad auf den Dünen fahren hoch im Kurs. Eigentlich alles was den Anschein von Potenz hat.

Nun ja, wir mögen es etwas subtiler und haben zu Fuss die Dünen erklommen:

Und dazu noch zwei Schoggelis:

Der lange Marsch der Nathalie auf der Düne
Der lange Marsch der Nathalie auf der Düne (bitte draufklicken)
de Samuel gumpt vo de düne (bitte drauf klicken)
de Samuel gumpt vo de düne (bitte drauf klicken)

 

Auch zum Suoi Tien (Feen Fluss) gingen wir zu Fuss und ohne in Versuchung zu kommen dort auf Straussen zu reiten(!). Dort wurden wir wirklich mit einer märchenhaften Umgebung belohnt.

Alles in allem haben wir ein paar nette ruhige Tage in Mui Ne verbracht und es sogar geschafft einmal für den Sonnenaufgang aufzustehen (wir sind nachher wieder schlafen gegangen).

Schliesslich waren wir soweit, dass wir unsere Siebensachen gepackt haben und zum ersten Mal auf dieser Reise den Zug nahmen.

 

3 Gedanken zu „Mui Ne hemmer xe“

    1. Leider kein Strauss auf dem Teller, dafür hätten wir Krokodil haben können…
      Gratuliere euch beiden! Heisst das wir müssen bis Ende September zurück sein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.