Wir lassen es uns gut gehen in Bulgarien

Nach der strapaziösen Nacht im “Direktzug” von Istanbul frühstückten wir im ersten Café in Plowdiw und nahmen dann den Bus zu unserer Unterkunft. Weil Samuel Geburtstag hatte und weil ein Doppelzimmer im Hostel gleich viel gekostet hätte, verbrachten wir zwei Nächte im 4 Stern Hotel. Dort genossen wir die Stille, das grosse Badezimmer, die Velos vom Hotel, das Zmorgenbuffet, das Schwimmbecken. Und wir fanden auch noch Zeit in der Stadt zu spazieren und die römischen Überreste zu besichtigen.

In Kaschgar in China hatten wir Rebecca getroffen, sie hatte uns vom UFO in Bulgarien erzählt, und dass wir unbedingt dorthin gehen sollten, wenn wir Zeit hätten. Eine kurze Recherche ergab, dass es sich beim UFO um ein Relikt der sozialistischen Vergangenheit Bulgariens handelt. Das Monument wurde erstellt zu Ehren von Dimitar Blagoev und der Gründung der bulgarischen sozialdemokratischen Arbeiterpartei (der Vorgängerin der kommunistischen Partei) 1891. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zerfällt das riesige Betonufo nach und nach.
Die Ruine zieht jedoch ab und zu Touristen wie uns an.
Dank der Hilfe eines in Bulgarien gestrandeten Nordiren wagten wir uns durch eine schmale Öffnung in das Innere dieses unglaublichen Monuments.

Die letzte Nacht in Bulgarien verbrachten wir im malerischen Städtchen Veliko Tarnovo. Gerne kommen wir nach Bulgarien zurück, es waren sehr schöne fünf Tage, die wir dort verbringen durften.

2 Gedanken zu „Wir lassen es uns gut gehen in Bulgarien“

  1. Hallo Ihr Beiden 🙂
    Ich war letzte Woche im Busludscha Monument und habe leider versehentlich meine Speicherkarte gelöscht. Daher würde ich gerne Eure schönen Bilder klauen (natürlich mit Quellenangabe), wenn das okay ist? Leider habe ich keine Mailadresse gefunden.
    Hoffe das geht in Ordnung. Falls nicht gebt mir bitte bescheid.

    Vielen Dank schon mal und Gruß,

    Jakob

  2. Hoi zäme

    Ich bin per Zufall auf eurem Blog gelandet. Eure Reise tönt ja faszinierend. Eine Frage bleibt aber unbeantwortet und raubt mir den Schlaf: wie gings nach Bulgarien weiter? Seid immer noch unterwegs?

    Gruss von Jakobs

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